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Recruiting

Gehalt in der Stellenanzeige nennen? Zahlen, Argumente und ein Praxistest

Recruiting Hub Redaktion
Einblicke
August 28, 2026
1 Min.

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Kaum eine Frage spaltet Recruiting-Teams so wie diese: Gehalt in die Anzeige schreiben oder nicht? Die Argumente, die Zahlen und was ein Praxistest in vier Wochen gezeigt hat.

Die Argumente dagegen

Verhandlungsspielraum, Neid im Team, Wettbewerber lesen mit. Alle drei Punkte sind real, aber sie wiegen weniger, als sie sich anfühlen. Der Verhandlungsspielraum bleibt bei einer Spanne erhalten, und die Wettbewerber kennen den Markt ohnehin.

Die Argumente dafür

Bewerber filtern nach Gehalt, ob es in der Anzeige steht oder nicht. Steht es nicht dort, filtern sie nach Bauchgefühl, und das ist selten zu Ihren Gunsten. Anzeigen mit Gehaltsangabe erhalten in vielen Auswertungen deutlich mehr Bewerbungen, und die Gespräche enden seltener an der Gehaltsfrage.

Der Praxistest

Vier Wochen lang lief dieselbe Stelle für Bauleitung in zwei Varianten: einmal mit Spanne, einmal ohne. Mit Spanne kamen mehr Bewerbungen, und der Anteil derer, die nach dem Erstgespräch weitergingen, lag höher. Kein Kandidat sprang wegen der genannten Zahl ab.

Wie Sie die Spanne formulieren

Ehrlich und nicht zu breit. Eine Spanne, die 40 Prozent umfasst, ist keine Information. Nennen Sie das Einstiegsgehalt und was nach der Probezeit realistisch ist, und sagen Sie dazu, woran sich die Einordnung orientiert.

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