Die Zusage ist da, der Vertrag unterschrieben. Jetzt entscheidet sich, ob aus einer guten Einstellung eine langfristige wird. Ein Plan für die ersten 90 Tage, der nicht in der Schublade verschwindet.
Zugänge, Arbeitsplatz und ein Ansprechpartner sind organisiert, bevor die Person durch die Tür kommt. Eine kurze Nachricht in der Woche davor mit Ablauf des ersten Tages nimmt die Unsicherheit, die jeder Wechsel mitbringt.
Wer am ersten Tag acht Systeme, drei Handbücher und alle Kollegen kennenlernen soll, behält nichts. Zwei Termine pro Tag, dazwischen Zeit zum Ankommen. Der wichtigste Termin ist das Mittagessen mit dem Team.
Eine abgeschlossene Aufgabe mit sichtbarem Nutzen, klein genug für vier Wochen, groß genug, um stolz darauf zu sein. Das ist der Moment, an dem Neue anfangen, sich als Teil des Teams zu fühlen.
Nicht nur die Führungskraft gibt Feedback. Fragen Sie, was in der Einarbeitung gefehlt hat. Die Antworten verbessern den Plan für die nächste Einstellung.
Das Gespräch zum Ende der Probezeit sollte keine Prüfung sein, sondern die Frage: Woran arbeiten wir im nächsten halben Jahr? Wer diese Antwort hat, bleibt.